Irgendwann kommt er, der Hunger auf Angriff. Dann sind die Krallen geschärft. Komm doch, wenn Du Dich traust.

Das Raubtier

Der rote Vorhang fällt,
die Vernunft weggesperrt,
Worte wollen raus,
die Wahrheit wird verzerrt

Die ganze Welt in Gläsern,
die Deckel zugeschraubt,
nach der Wut kommt der Zorn,
das Raubtier in mir faucht

kommt aus meinem Käfig raus
krallt sich fest in deiner Haut,
frisst dich auf, frisst dich auf, frisst dich auf
Blackout

Nach einer Weile folgt die Stille,
nach einer Weile wird es warm
Nach einer Weile kommt Vertrautheit,
Du nimmst mich wieder in den Arm
Verweilen öffnet die Augen,
wie ein Fenster und schafft Licht
Es ist die Ruhe, die schwindet,
wenn erst der Schatten das Licht durchbricht

Heut ist ein Tag zum Sterben,
ein wirklich guter Tag
Heute mach ich´s wahr,
hol aus zum Gegenschlag
Weiß wirklich nicht,
ob ich lachen oder heulen soll
Plötzlich nur noch Scherben,
und doch so sehnsuchtsvoll

komm aus deinem Käfig raus
krall dich fest in meiner Haut,
friss mich auf, friss mich auf, es frisst uns auf
Blackout

Nach einer Weile folgt die Stille,
nach einer Weile wird es warm
Nach einer Weile kommt Vertrautheit,
Du nimmst mich wieder in den Arm
Verweilen öffnet die Augen,
wie ein Fenster und schafft Licht
Es ist die Ruhe, die schwindet,
wenn erst der Schatten das Licht durchbricht